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Neues Kindergartengesetz der Regierungsfraktionen bringt deutliche Qualitätsverbesserungen und 2. beitragsfreies Jahr auch für Suhl

„Thüringen spricht endlich wieder Kindergarten!“ freuen sich der Landtagskandidat Philipp Weltzien und die Landtagsabgeordnete Ina Leukefeld (DIE LINKE) über die am Donnerstag im Landtag beschlossene Änderung des Kindergarten-Gesetzes. „Für viele Menschen, auch für uns, war es immer unerklärlich, warum in der ganzen Welt von „Kindergarten“ gesprochen wird, nur nicht im Geburtsland des Kindergartens, in Thüringen. Jetzt haben wir den Titel des Gesetzes von Kita-Gesetz in Kindergarten-Gesetz geändert und auch die Begriffe im Gesetz angepasst.

Leukefeld und Weltzien  betonen übereinstimmend: „Mehrfach, beginnend Anfang 2018, wurden durch Rot-Rot-Grün Verbesserungen im Kita-Betreuungsschlüssel vorgenommen und dazu die Ausstattung größerer Kindergärten mit Leitungspersonal verbessert. Jetzt kommt noch u.a. ein verbesserter Personalschlüssel für die 4-5 Jährigen Kinder von 1:16 auf 1:14 hinzu. Für die Stadt Suhl bedeutet das einen Zuwachs von 7,1 Vollzeit-Stellen aus (2,1 Vollzeitstellen durch den neuen Personalschlüssel und 5 Vollzeitstellen durch die besseren Ausfallregelungen). Mit den erreichten Verbesserungen steht nun mehr Zeit für die Arbeit mit den Kindern zur Verfügung. Dies stärkt die Qualität und entlastet die Fachkräfte.“

 

Gleichzeitig mit den Maßnahmen zur Stärkung der Qualität hat die Rot-Rot-Grüne Koalition in den Ausstieg aus den Elterngebühren investiert, indem am 01.01.2018 das erste und ab 01.08. 2020 das zweite beitragsfreie Jahr durch Gesetz beschlossen wurde. Die rechnerische Entlastung für die betreffenden Familien durch den Wegfall des Elternbeitrages liegt in Suhl durchschnittlich bei ca. 3.452,40 Euro für beide Jahre zusammen.  „Wir übernehmen als Land die 3.452 Euro der Eltern, weil wir Familien entlasten wollen und weil für uns der Kindergarten eine Bildungseinrichtung ist“, sagt Leukefeld. Und Philipp Weltzien ergänzt: „Wir haben uns als Ziel gesetzt, dass der Thüringer Landtag in der neuen Legislaturperiode als eines der ersten Maßnahmen die Kindergartenfinanzierung so umgestellt, dass die Träger selbst Ausbildungsstellen zur Verfügung stellen und dafür auch ein ordentliches Ausbildungsentgelt bezahlen können. Auch die Entlastung der Familien soll weitergehen.“ Zum Abschluss verweisen beide auf die häufig in der veröffentlichten Meinung falsch wiedergegebene Schwerpunktsetzung des neuen Gesetzes: „Fest steht, dass 58% durch die aktuelle Kindergarten-Gesetz-Änderung zusätzlich aufgewendeten Mittel in die Verbesserung der Qualität gehen, 42% in den Ausbau der Beitragsfreiheit.“