Alternative 54 e.V. unterstützt Vereine und Verbände

Auch für den Wahlkreis Suhl/Zella-Mehlis/Oberhof stellt die Alternative 54 e.V. Spendengelder bereit, um die Akteure vor Ort in den unterschiedlichsten Bereichen zu unterstützen.

Eine Übersicht finden Sie hier!

 
 
 

Über den Tellerrand geschaut

ein Projekt mit Migrantinnen aus Suhl und Umgebung

Wer möchte diese Frauen nicht kennenlernen ? Nun, persönlich kann man sie jeden Mittwoch in der Jugendschmiede in Suhl treffen. Aber  es ist demnächst auch möglich, ihr Kochbuch zu kaufen – just mit dem Titel: Über den Tellerrand geschaut.  Wer  sind diese Frauen ?

 

Da ist Maria  aus Brasilien ( siehe Bild), Galina aus Bulgarien, Swetlana aus Kasachstan, sie kommen aus Kirgistan, Armenien, der Türkei und auch aus Thüringen. Sie leben in Suhl, Zella-Mehlis und Schleusingen. Als ich sie besuchte, saßen sie zusammen in ihrem kleinen Kochstudio in der „Jugendschmiede“, einem Suhler Jugendklub und schwatzten und lachten lauthals durcheinander. Weiter

Ina Leukefeld besuchte die Frauen und fand die Idee, gemeinsam zu kochen und ein Kochbuch zu erstellen, phantastisch
 
 
 
14. Mai 2012

Arbeitslosenfrühstück bei der Gewo

Seit nunmehr sechs Jahren lade ich einmal im Monat arbeitslose Menschen freitags zu einem Frühstück ein. Es ist immer eine interessante Runde, bei der jede und Jeder – auch cih – etwas dazu lernen. Wir treffen uns in der Geschäftsstelle der LINKEN, aber auch bei Verbänden oder in Einrichtungen, so bei der Volkssolidarität, der Diakonie, bei der Lebenshilfe oder in Beschäftigungsprojekten. Diesmal waren wir bei der städtischen wohnungsgesellschaft, deren Aufsichtsratsmitglied ich auch bin. Immer wieder gab es Kritik an den Wohnbedingungen, am Wohnumfeld, an der Finanzierung der Kosten für Heizung und Unterkunft.  Statt übereinander zu reden, bin ich immer dafür, miteinander über Probleme zu reden. Zum Artikel

8. Mai 2012

"Europäischer Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung"

Mit Trommelwirbeln und tollem Rhythmus machten die "Friedberg-Drummers" von den Suhler Behindertenwerkstätten die Menschen auf ein ganz besonderes Anliegen aufmerksam, die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen.

Tolle Theateraufführung der Schüler der Dombergschule Suhl

Anläßlich des "Europäischen Aktionstages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung" führten Schüler der Dombergschule im Bankettsaal des Suhler CCS das bewegende Stück "Vier-Farben-Land" auf.

Das Vier-Farben-Land“, eine Geschichte nach einem Bilderbuch von Gina Ruck-Pauquet und Ulrike Baier.

Ein Land, das in Viertel eingeteilt ist, von denen jedes nur eine Farbe hat und durch Grenzen von den anderen getrennt ist. Bunt gibt es gar nicht, außer bei der Geburt, da sind alle Babys bunt. Sie werden von ihren Eltern gestreichelt und es dauert nicht lange, dann sind auch die kleinen Kinder einfarbig. Bis auf Erbsi, die wird und wird einfach nicht grün, jedenfalls nicht im Herzen. Sie liebt alle Farben, aber nur heimlich, und sie träumt von einem kleinen roten Punkt.

Dass das nicht gut gehen kann, ist klar. Die Roten, Gelben, Blauen und Grünen sind sich ja gar nicht grün. Und plötzlich wächst eine gelbe Rose im grünen Land, das darf nicht sein, das ist eklig, sie muss weg. Erbsi ruft alle Kinder zusammen, und sie reißen gemeinsam die Grenzen ein, egal was die Erwachsenen sagen. Und dann gibt es ein buntes Treiben.

Ein tolles Stück, das uns voll unter die Haut ging. Danke und weiter so, ihr Schüler und Lehrer der Dombergschule.

Mädchenzukunftstag 2012 in Zella-Mehlis

Zum diesjährigen Girls Day, dem Mädchenzukunftstag, hatte Ina Leukefeld Mädchen der Lutherschule Zella-Mehlis eingeladen. Und es wurde ein spannender Tag. Zunächst bekamen die Mädchen durch die Chefin der Berufsberatung der Suhler Agentur für Arbeit, Frau Knöthig, einen Einblick in zukunftsträchtige Berufe auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien. Herr Rossel berichtete anschließend von den Aktivitäten der Stadt auf diesem Gebiet. In Zusammenarbeit mit "Sinusstrom" Ilmenau wurde das Dach des ehemaligen Krankenhauses mit Solarzellen bestückt, Elektroautos angeschafft, "Stromtankstellen" errichtet u.v.a.m. In diesem Jahr soll auch noch Windkraft dazu kommen, Gesteuert wird das alles von einem "intelligenten Gehirn", das den produzierten Strom speichert und dahin verteilt, wo der Strom gerade gebraucht wird.Höhepunkt war dann eine Probefahrt mit dem Elektromobil, was den Mädchen sehr viel Spaß machte.

Danach lud Ina die Mädchen in die Ausstellung über Natur, Wissenschaft und Technik " Explorata" ein und sie nahmen dort erfolgreich an einem Quiz teil.

Zum Abschluss gab es ein kleines Mittagessen, wo die Erlebnisse des Tages ausgewertet wurden. Den Mädchen jedenfalls hat es nicht nur gefallen, sondern die eine oder andere denkt auch ernsthaft über den künftigen Berufswunsch nach, wie sie sagten.

Noch einmal herzlichen Dank an Frau Knöthig und Herrn Rossel, die viel zum Gelingen des Tages beitrugen.

Im Sitzungszimmer des Rathauses Zella-Mehlis wurden die Mädchen in zukunftsträchtige Berufe auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien eingeführt
Hauptamtsleiter Rossel ist mit den Mädels auf dem Weg zu den Elektroautos
16. April 2012

Arbeitslosenfrühstück mit OB-Kandidaten der Linken Holger Auerswald

Im Gewölbekeller der Caritas gab es ein schmackhaftes und reichhaltiges Frühstück, dass wie immer liebevoll von Simon Rauch, Carmen Hepp und Ilona Burandt vorbereitet wurde

Zum Arbeitslosenfrühstück im April lud Landtagsabgeordnete Ina Leukefeld in die Räumlichkeiten der Caritas Suhl ein. Zu Gast war Holger Auerswald, der sich für das Amt des Suhler Oberbürgermeisters bewirbt.

Die Suhler Caritas beteiligt sich seit geraumer Zeit an der Aktion Stromspar-Check, die speziell für Menschen, die Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld beziehen, ins Leben gerufen wurde. Geschulte Stromsparhelfer checken bei Interessenten den Stromverbrauch und hintelassen bei Bedarf wertvolle Einspargeräte von bis zu 70 € kostenlos. Dieses Projekt wurde beim Frühstück vorgestellt und auch gleich Termine bei diesem und jenem abgesprochen.

Darüber hinaus hatten die Teilnehmer Gelegenheit, Fragen an den Oberbürgermeisterkandidaten zu stellen, wovon angeregter Gebrauch gemacht wurde. So entspann sich eine angeregte Diskussion zu Problemen der Bürger, sei es die Wohnungssituation, der Öffentliche Nahverkehr oder eben Fragen zur künftigen energetischen Versorgung. Ina moderierte diese Runde in gewohnter souveräner Manier.

I.B.

Gesprächsrunde im Ferienzentrum AWO SANO
Geschäftsführer Bernd Wernicke zeigt den Besuchern das umgebaute Objekt
4. April 2012

Impressionen vom Wahlkreistag mit Gabi Zimmer

Am 3. April weilte auf Einladung von Ina unsere Europaabgeordnete und Vorsitzende der Linksfraktion im Europäischen Parlament, Gabi Zimmer, in Suhl.

Vormittags fuhren wir nach Oberhof ins Ferienzentrum AWO SANO. Dort gab es eine interessante Gesprächsrunde zu den Aktivitäten des Ferienzentrums bezüglich internationaler Jugend- und Bildungsarbeit. Junge Frauen aus der Ukraine und Russland, die gegenwärtig in Oberhof und Weimar ein Europäisches freiwilliges Jahr absolvieren, berichteten über ihre Arbeit.

Anschließend gab es eine Stippvisite im benachbarten Norwegerhaus, dass sich gegenwärtig im Umbau befindet, wird es doch von jungen Norwegern und Auszubildenden des BTZ Rohr originalgetreu hergerichtet.

Nachmittags ging es zum Infostand der LINKEN am Dianabrunnen, um unseren OB-Kandidaten Holger Auerswald im Wahlkampf zu unterstützen.

Anschließend hatte Ina zu einer Gesprächsrunde mit Gabi die in der DDR geschiedenen Frauen eingeladen. Um die 40 Frauen kamen, so dass die Geschäftsstelle aus allen Nähten platzte und ich ob des Platzmangels um ein paar graue Härchen reicher wurde. Das große Interesse verdeutlicht, wie viele Frauen aus dem Osten vom geltenden Rentenunrecht betroffen sind und wie viele trotz eines langen und arbeitsreichen Lebens unverschuldet heute in Armut leben müssen. Eine Schande in diesem sogenannten "Rechtsstaat" BRD.

Für einen interessanten Ausklang des ereignisreichen Tages sorgte die Deutsch-russische Freundschaftsgesellschaft, die Gabi zu einem Diskussionsabend mit dem Thema "Russland ist auch Europa - wie weiter?" eingelden hatte.

I.B.

Im "lille huset" in Oberhof im Rahmen der Städtepertnerschaft mit Lillehammer (Norge)
Gabi im Gespräch mit in der DDR geschiedenen Frauen
Der Vorsitzende der Ortgruppe Suhl der Deutsch-Russischen Freundschaftsgesellschaft, Hubert Heiderich, begrüßt Gabi mit einem Blumenstrauß
30. März 2012

Heidi Werner - Knake, Ex - Senatorin für Soziales des Landes Berlin zu Besuch in Suhl

Heidi zu Besuch im Jugendclub Auszeit, v. l. Bürgermeister Klaus Lamprecht, Heidi Knake-Werner, Ina Leukefeld, Susanne Hohmann

Heidi Knake - Werner, ehemalige Senatorin für Soziales in Berlin, weilte am 29. März zu Besuch in Suhl. Nach einem anregendem Gespräch im Jobcenter, wo es insbesondere um arbeitsmarktpolitische Maßnahmen und Berliner Erfahrungen ging, besuchte sie gemeinsam mit Ina Leukefeld den Jugendclub Auszeit. 

Die engagierte Leiterin Frau Hohmann, die auch für die anderen Jugendeinrichtungen der Volkssolidarität in Südthüringen den Hut auf hat, informierte die jetzige Vorsitzende der Volkssolidarität Berlins über Arbeitsweise und Projekte.

Anschließend las Heidi Knake - Werner aus ihrem Buch "In roten Schuhen - meine politischen Wege" im Hotel Thüringen und kam mit den Zuhörern in ein intensives Gespräch.

Das Buch ist absolut empfehlenswert. Danke, Heidi, für einen spannenden Tag bei uns in Suhl.

Sonne in Oberhof - sie soll auch in der Zukunft weiter scheinen!

Vor dem Oberen Hof

Der Frühling wagt auch den Vorstoß in Oberhof - strahlender Sonnenschein. Wir wollten aber nicht nur die Sonne sehen, sondern weiter an der Zukunft Oberhofs als Leuchturm Thüringens basteln. Viele gute Gespräche bezüglich Oberhofs Mitte, Therme usw., aber auch Sorgenfalten bezüglich Wintersportmuseum. Da muss noch unbedingt eine Lösung gefunden werden. Eine einmalige Ausstellung, die unbedingt erhalten werden muss.

12. März 2012

Besuch der Suhler Werkstätten gemeinnützige GmbH

In Begleitung unseres OB - Kandidaten Holger Auerswald besuchte Landtagsabgeordnete Ina Leukefeld die Suhler Werkstätten. Hier sind zur ca. ca. 200 behinderte Mitarbeiter beschäftigt, davon rund 30 im Bildungsbereich, wo sie das handwerkliche Rüstzeug erwerben, um in einer der vielfältigen Fertigungsbereiche arbeiten zu können. Der Hauptarbeitsbereich liegt in der Montage, einen weiteren wirtschaftlichen Schwerpunkt bildet der hochmoderne Metallbereich.

Wie Werkstattchefin Frau Stöcklein berichtete, identifizieren sich die Beschäftigten sehr mit ihrer Arbeit, so dass hochqualifizierte Produkte entstehen. Die Suhler Werkstätten sind ein wichtiger Partner der Industrie, mit 40 davon gibt es dauerhafte Partner, insgesamt sind es ca. 100.

Darüber hinaus gibt es Außenarbeitsplätze, um Menschen mit Behinderungen die Integration in den ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

Engagiert für die Integration wirkt der 2007 gegründete Förderverein der Suhler Werkstätten. Er unterstützt mit einer Vielzahl von arbeitsbezogenen, sozialen und lebenspraktischen Inhalt die Förderung dieser Menschen. So gibt es u.a. einen Fotokurs, eine Fußballmannschaft, eine Trommlergruppe u.v.a.m.

Die Besucher zeigten sich beeindruckt vom Engagement der Mitarbeiter um Frau Stöcklein und dankten für die hervorragende Arbeit dieser Einrichtung auch zum Wohle unserer Stadt.

12. März 2012

„Starke Frauen weinen nicht“

Von Hildegard von Bingen bis Florance Hervè

Fünf Frauen aus dem Stadtverband der LINKEN boten am diesjährigen Internationalen Frauentag kurze, interessante und ermutigende Einblicke in das Leben und Wirken starker Frauen aus mehreren Jahrhunderten deutscher Geschichte. Sie taten das gleich mehrmals an diesem Tage in Suhl und auch in Zella-Mehlis und jede von ihnen hatte eine besondere persönliche Beziehung zu der Persönlichkeit, die sie vorstellte.

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1. März 2012

Ein zusätzlicher Tag für Suhl und seine Ortsteile

Ina und Holger mit dem Elektroauto in Goldlauter
Hier im Gespräch mit der Leiterin der KITA Goldlauter sowie mit dem Träger, der Volkssolidarität Südthüringen

Der 29. Februar – ein geschenkter Tag? Ina Leukefeld nutzte ihn jedenfalls, um Suhler Ortsteilen einen Besuch abzustatten und sich dort über Sachlagen und Probleme zu informieren.

In Begleitung unseres OB – Kandidaten Holger Auerswald besuchte sie die Kindertagesstätten in Goldlauter, Wichtshausen und Albrechts sowie die Tagespflegestätte „Goldener Herbst“ in Dietzhausen.Holger hatte sich von der Zella-Mehliser Stadtverwaltung ein Elektroauto ausgeliehen, um zu demonstrieren, wie umweltfreundlich und toll diese kleinen Gefährte sind. Und es machte wirklich Spaß, mit diesem kleinen Flitzer durch die Lande zu fahren.

Die Ortsteilbürgermeister nutzten die Gelegenheit gern, den Politikern über das Leben und die Entwicklung ihrer Gemeinden, aber auch über ihre Sorgen zu berichten. Festzustellen war, dass mit der Einführung des neuen Kita – Gesetzes mittlerweile alle Einrichtungen über Wartelisten verfügen, da viele Eltern gern die Gelegenheit nutzen, ihre Kinder ab dem 1. Lebensjahr in den Kindergarten zu bringen und so wieder ihrer Arbeit nachgehen zu können.

Die Stadt Suhl wird entsprechend neu sowohl über die Bedarfsplanung also auch über die Schaffung veränderter Rahmenbedingungen nachdenken müssen, denn die Einrichtungen platzen inzwischen aus allen Nähten. Besonders in Albrechts kam dies zum Ausdruck. Das alte Haus hat dringenden Sanierungsbedarf und es fehlt auch ein Sportraum, was die Arbeit der Erzieher sehr erschwert. Die Tagesstätte für Senioren ist gut ausgelastet und in der Zukunft wird es noch mehr Bedarf geben.

Wie Ina Leukefeld sagt, sind diese Fakten ein überaus wichtiger Grund, bei der Umsetzung des ISEK, insbesondere der künftigen Innenstadtentwicklung neue Ideen zu entwickeln, die diesen neuen Anforderungen Rechnung tragen. Ein spannendes Feld, das die Kommunalpolitiker zu beackern haben.

Die Politiker vor dem Kindergarten "Haslemäuse" in Wichtshausen
Zu Besuch in der Tagespflegstätte "Goldener Herbst" der Volkssolidarität Südthüringen in Dietzhausen
28. Februar 2012

Ein Wahlkreistag in Sachen unserer Kinder und Jugendlichen

Mein Wahlkreistag am 27. Februar stand ganz im Zeichen der Kinder in der Region Südthüringen.  Am Vormittag besuchte ich in Begleitung des Bürgermeisters Herrn Panse die KITA "Kindernest" in Zella-Mehlis. Die Kinder bereiteten uns einen tollen Empfang und begrüßten uns mit ihrer Kindergartenhymne "Wir sind die Kids vom Kindernest". Die Leiterin, Frau Backhaus, stellte uns nach einem interessanten Gespräch stolz ihre Einrichtung vor, in der es seit dem vergangenen Jahr auch die Möglichkeit gibt, Kinder ab dem 1. Lebensjahr zu betreuen. 

Anschließend war ich zu Gast beim Leiter des Kinder- und Jugenddorfes "Regenbogen" Zella-Mehlis, Herrn Feistkorn zu Gast. Er gab mir interessante Einblicke in die komplizierte und schwierige Arbeit dieser Einrichtung. Sie ist anerkannter Träger der Kinder- und Jugendhilfe und hält vielfältige Hilfsangebote im stationären, teilstationären und ambulanten Bereich bereit. Es ist ein pädagogisch gestalteter und professionell strukturierter Lebensort für Kinder und Jugendliche. Sie können dort die Folgen ihrer individuellen und sozialen Problemlagen bewältigen und verarbeiten.

Am Nachmittag war ich dann ins Kinderheim Benshausen eingeladen, die eine spannende Kinder- und Jugendkonferenz organisiert hatten. Sehr interessant war für mich, dass es dort einen sehr aktiven Sprecherrat gibt, der das Leben gemeinsam mit der Heimleitung und den Mitarbeitern gestaltet. Ich werde den Sprecherrat zu einem Besuch in den Thüringer Landtag einladen.
 

Besuch in der Kindertagesstätte "Kindernest" Zella - Mehlis
Kinder- und Jugendkonferenz im Kinderheim Benshausen
16. Februar 2012

Stammtisch mit in der DDR geschiedenen Frauen

Viele Frauen waren meiner Einladung zum Stammtisch gefolgt, den ich wollte mich über die aktuelle Lebenssituation von nach DDR - Recht geschiedenen Frauen informieren. Auch in Suhl gibt es inzwischen eine Initiative, um gegen jahrelanges Rentenunrecht vorzugehen.

Mit dem Einigungsvertrag und dem Rentenüberleitungsgesetz wurden ihre Alterssicherungsansprüche, wie sie seit 1977 in der BRD gelten, einfach "vergessen". Viele der Frauen, die gekommen waren, müssen heute als Rentnerinnen in Armut leben, da sie keinen Anspruch auf einen Versorgungsausgleich haben und nur geringe Renten beziehen. Dabei ist das Problem schon lange bekannt und die LINKE auf Bundes- und Landesebene hat immer wieder entsprechende Anträge eingebracht, um diese Lücke zu schließen. Doch leider ist bisher nichts passiert. Die anderen Fraktionen scheinen ganz bewußt die Lösung des Problems hinauszuzögern, sind doch viele Betroffene bereits in einem hohen Alter.

Deshalb gilt es ganz besonders, sich weiterhin zur Wehr zu setzen und Frauen zu gewinnen, die sich der ganzen Tragweite ihres künftigen Rentenanspruches noch gar nicht bewußt sind. Deshalb trifft sich die Initiativgruppe vom Verein der in der DDR geschiedenen Frauen am Freitag, 17.02.2012 um 16.00 Uhr im Sozialen Zentrum in Suhl, um über ihre Ziele und weitere Aktivitäten zu informieren. Alle betroffenen Frauen sind dazu recht herzlich eingeladen.

Ina Leukefeld eröffnet die Konferenz
Ein Blick in den gut gefüllten Oberrathaussaal
6. Februar 2012

2. Suhler Sozialkonferenz

Älter werden in Suhl

Am vergangenen Mittwoch fand die zweite Sozialkonferenz statt. Sie beschäftigte sich mit dem Thema: "Älter werden in Suhl".

Ellen Ehring, Demografie-Beraterin, führte den zahlreichen Teilnehmern anschaulich vor Augen, was sie meint: Wie damals der Amerikaner den Hochsprung revolutionierte und einfach anders, also rückwärts sprang, so müssen wir heute anders denken, wenn wir das Älterwerden im Blick haben wollen.

Fazit der Konferenz: Alt werden in Suhl istein Thema für alle und betrifft nicht nur Senioren, macht Ina Leukefeld deutlich. Nun gilt es, Ideen, Erfahrungen und Anregungen zu diskutieren und in die Leitlinien, die künftige Arbeitsgrundlage für Stadtrat und verwaltung, aufzunehmen.

23. Januar 2012

Fragebogenaktion in Vorbereitung der 2. Suhler Sozialkonferenz


Ich war gerade im Lauterbogencenter in Suhl mit einer Fragebogenaktion in Vorbereitung der 2. Suhler Sozialkonferenz mit der Frage: Ich werde gern älter in Suhl wenn......


Es gab viele interessante Antworten mit noch mehr Anregungen für eine bürgernahe soziale Kommunalpolitik.


Die Konferenz findet am Mittwoch, dem 1. Februar um 16.00 Uhr im Oberrathaussaal Suhl statt.

Neuer Vorstoß des ZWAS: Grundgebühr für Wasser

Zum zweiten Mal nimmt der ZWAS Anlauf, um eine Grundgebühr für Trinkwasser einzuführen. Der Suhler Stadtrat versagte dem Vorhaben diesmal seine Zustimmung.

Von Georg Vater

Suhl - Die vom Zweckverband Wasser/Abwasser "Mittlerer Rennsteig" Suhl rückwirkend zum 1. Januar geplante Einführung einer nach Zählergröße gestaffelten Grundgebühr für Trinkwasser ließ den Bürgerzorn vor Jahresfrist kochen. Erst als das Landesverwaltungsamt wegen Nichteinhaltung der Kalkulationsfrist die Genehmigung versagte und der Verband seine schon verschickten Gebührenbescheide zurücknehmen musste, glätteten sich die Wogen. Gleichwohl wurde damals schon angekündigt, die Grundgebühr ein Jahr später - zum 1. Januar 2012 - einzuführen.

Jetzt liegt die Änderung der Gebührensatzung wieder auf dem Tisch. Sie sieht die Einführung einer Grundgebühr je nach Zählergröße - für einen normalen Kleinzähler wären das 96,30 Euro pro Jahr - und im Gegenzug die Senkung des Wasserpreises um 23 Cent auf 3,25 Euro pro Kubikmeter vor. Am 1. Dezember sollen die Verbandsräte eine Entscheidung treffen. Um sich für eine Zustimmung der Rückendeckung des Stadtrates zu versichern, brachte OB Jens Triebel eine entsprechende Beschlussvorlage in den Stadtrat ein. Der Finanzausschuss hatte sich bereits mit der Satzung beschäftigt und mit knapper Mehrheit die Zustimmung empfohlen. Doch im Gegensatz zum vergangenen Jahr versagte der Stadtrat am Mittwoch seine Zustimmung. Man müsse sich im Ausschuss mit der Frage auseinander setzen, ob und in welcher Form die Gebührenerhöhung angemessen und notwendig sei, sagte Ina Leukefeld (Die Linke). "Wir lassen uns nicht wieder aus Zeitgründen erpressen", machte sie mit Blick auf die vieldiskutierte Entscheidung vor einem Jahr deutlich

22. November 2011

Besuch der Orthopädie - Schuh - Genossenschaft

Heute habe ich die Orthopädie-Schuh- Genossenschaft in Suhl besucht. Sie besteht seit 1958, hat heute 11 Mitarbeiter und erbringt eine wichtige Dienstleistung für Bürger. Übrigens hat die EU das Jahr 2012 zum Jahr der Genossenschaften erklärt.

11. Oktober 2011

Suhler Linke wählten ihren OB - Kandidaten für das Wahljahr 2012

Am 08.10.2011 fand um 09:00 Uhr im CCS Saal "Kaluga" die nächste Gesamtmitgliederversammlung der Suhler LINKEN statt. Es wurden der neue Stadtvorstand für die nächsten 2 Jahre, die Delegierten für den Landes- und Bundesparteitag swoie die Mitglieder des Landesausschusses neu gewählt.

Hier wurde der Kandidat für die OB-Wahlen im Frühjahr 2012 nominiert. Als einziger Bewerber stellte sich der Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Holger Auerswald, der Wahl. Mit 62 von 66 Stimmen wurde er als Kandidat nominiert. Auerswald forderte in seiner Vorstellungsrede eine "Stadtentwicklung mit Augenmaß".  (Foto: Tobias Walther)

Am Rande der Gesamtmitgliederversammlung der LINKEN am Samstag dem 08.10.2011, protestierten die Teilnehmer gegen den nunmehr 10 Jahre anhaltenden Krieg in Afghanistan. Der Krieg ansich und die deutsche Beteiligung daran steht von Anfang an in der Kritik der LINKEN, die sich nach wie vor als konsequente Anti-Kriegs-Partei sieht. Auch der an diesem Tag nomierte Kandidat für die OB Wahlen 2012, Holger Auerswald, war an dem Protest beteiligt: "Für mich gilt auch weiter - Suhl ist eine Stadt des Friedens und deshalb werden wir hier auch immer wieder unsere Stimme gegen Kriege erheben." (Foto: Tobias Walther)

4. Oktober 2011

Arbeitslos, aber nicht mutlos – 5 Jahre Arbeitslosenfrühstück in Suhl

Sich regelmäßig treffen, Erfahrungen austauschen, gegenseitig unterstützen, ggf. Rechtsberatung vermitteln für den Umgang mit Ämtern und auf diese Weise ein soziales Netzwerk entstehen lassen, dies ist seit 5 Jahren Anliegen des Arbeitslosenfrühstücks, das Landtagsabgeordnete Ina Leukefeld monatlich anbietet.

Am 7. Oktober lud sie wieder ein, diesmal vor dem Hintergrund, das dies der Welttag für menschenwürdige Arbeit ist, ein Tag, wie Leukefeld betont, an dem überall in der Welt mobil gemacht wird für menschenwürdige nicht prekäre Beschäftigung. „Trotz einer leichten Entspannung auf dem Arbeitsmarkt profitieren ältere Menschen und Langzeitarbeitslose von der wirtschaftlichen Entwicklung nicht und die prekäre Beschäftigung steigt weiter dramatisch“, so die Politikerin.

 Deshalb nutzte sie den 07. Oktober nutzen, um mit betroffenen Bürgern ins Gespräch zu kommen. Aber nicht nur das. Leukefeld hatte sich besondere Gäste eingeladen, die für eine kulturelle Umrahmung der Veranstaltung sorgten, „MObB e.V. Jena“, Menschen ohne bezahlte Beschäftigung, die von sich selber sagen, „wir sind arbeitslos – aber nicht ohne Beschäftigung,  an den Rand gedrängt – aber nicht mutlos, knapp bei Kasse – aber voller Ideen.

Und viele Menschen kamen, so das die Begegnungsstätte der Volkssolidarität aus allen Nähten platzte. Die Autoren von MObB e.V. trafen mit ihren Texten ins Schwarze und sprachen den Zuhörern aus der Seele.

 Das monatliche Frühstück ist für Ina Leukefeld enorm wichtig, denn, so meint sie "ist es ein Geben und Nehmen. Ich erfahre direkt von den Menschen ihre Probleme und weiß deshalb, wie ich mich für ihre Interessen stark machen kann." Deshalb wird sie das Arbeitslosenfrühstück auch weiterhin monatlich anbieten.

13. September 2011

In Sachen Bürgerarbeit im Wahlkreis unterwegs

An ihrem Wahlkreistag nutzte Ina Leukefeld die Gelegenheit, sich gemeinsam mit dem Chef des Suhler Jobcenters, Herrn Grauling, vor Ort über Bürgerarbeitsplätze zu informieren und mit Bürgerarbeitern über ihre Erfahrungen zu sprechen.

Bekanntlich setzt sich Ina seit Jahren dafür ein, Arbeit statt Arbeitslosigkeit zu finanzieren. In einem Gespräch bei der Volkssolidarität, dort arbeitet eine Bürgerarbeiterin im offen Treff in der Seniorenbetreuung, sagte sie, "dass das ein Schritt in die richtige Richtung sei, wenn auch noch längst nicht alle Blütenträume reifen. So sei es gut, Menschen aus der Arbeitslosigkeit zu holen und Ihnen eine sinnvolle Beschäftigung zu geben, die Spaß macht und auch das Selbstwertgefühl wieder hebt". Immerhin ist es eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, die bis zu 3 Jahren gehen kann. Bitterer Nachgeschmack: 900 € Brutto bei 30 Wochenstunden bringt die meisten Menschen nicht aus dem Hartz IV - Bezug heraus. Der in Thüringen bestehende riesige Niedriglohnsektor verschärft die Problematik noch.

Das Modellprojekt "Bürgerarbeit" soll in Thüringen 3000 Arbeitsplätze zusätzlich schaffen, 1239 sind es bis heute aktuell, in Suhl sind bis jetzt 117 bewilligt, davon über 80 Stellen bei der Stadtverwaltung.

In der Grundschule Am Himmelreich arbeitet ebenfalls eine Bürgerarbeiterin. Sie sorgt für eine gesunde Ernährung der Hortkinder. Die Kinder essen aber nicht nur gesund, sondern lernen auch viel über Kräuter. Besonderen Spaß macht es ihnen, Wildkräuter in der Natur zu erleben und kennen zu lernen. Man sieht es der Bürgerarbeiterin sichtlich an, wie viel Spaß sie an der Arbeit hat und die Leiterin des Hortes ist des Lobes voll über die engagierte Frau.

Ein ähnliches Bild bietet sich Ina im Jugendklub "Auszeit". Der dort beschäftigte junge Mann genießt das volle Vertrauen der Kinder. Neben sportlichen Aktivitäten möchte er auch ein Medienprojekt umsetzen. Er kann sich diese Arbeit als Lebensarbeit gut vorstellen.

In der benachbarten Zooschule wartet man noch sehnlich auf den entsprechenden Bewilligigungsbescheid. Die Bewerberin steht schon in den Startlöchern und hofft, bald die Zusage zu bekommen. Ehrenamtlich hilft sie längst schon bei der Betreuung der Kinder und der Tiere.

Inas Fazit: gemeinnützige zusätzliche Arbeit gibt es auch in Suhl zur Genüge, desgleichen die Menschen, die sie nur zu gerne machen würden, wenn man ihnen die Chance dazu gibt. Für die Landtagsabgeordnete wird deshalb weiterhin alles daran setzen, die Politik so zu gestalten, das die Menschen künftig von ihrer Hände Arbeit auch leben können. Auch wenn sie weiß, dass die Bundesregierung gegenwärtig plant, die Arbeitsmarktinstrumente weiter abzubauen, anstatt Arbeit zu finanzieren. Um so wichtiger ist die Aufgabe der Opposition, diesen Absichten entgegen zu halten.


I.B.


Mahnwache am Weltfriedenstag

Die Suhler Friedensinitiative erinnerte am 1. September, dem Weltfriedenstag, mit einer Mahnwache am Dianabrunnen an den Beginn des 2. Weltkriegs vor 72 Jahren, der etwa 60 Millionen Menschen das Leben kostete und schreckliche Folgen in schweren Nachkriegsjahren hatte. Voller Beunruhigung und in großer Sorge, weil die Welt heute nicht friedvoller ist und Kriege auch mit aktiver Teilnahme und Unterstützung Deutschlands leider Normalität sind, kamen viele Friedensfreunde unserer „Stadt des Friedens“, um gemeinsam von 16.00 – 17.00 Uhr gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr und Waffenlieferungen in Krisengebiete, mit denen deutsche Konzerne blutbesudelte Gewinne machen, zu protestieren.

Die Erfahrungen und Gedanken, die Frauen in ihrem Engagement für den Frieden bewegen, waren dann auch Thema des Frauenstammtisches, der anschließend in der Geschäftsstelle der Suhler Linkspartei in der Rüssenstr. stattfand und bei dem Frauen und Männer über die Problematik diskutierten.

 

So schön ist es im Dietzhäuser Schwimmbad

So schön ist es im Schwimmbad und das hätte die Stadt Suhl nicht öffnen können,weil das Geld fehlt. Danke der Bürgerinitiative, die das möglich gemacht hat!

24. August 2011

Schulanfang für Suhler Kinder

Bereits traditionell zum Schulanfang war Landtagsabgeordnete Ina Leukefeld in Suhl unterwegs, um den Kindern einen guten Schulstart sowie viel Spaß und Erfolg in der Schule zu wünschen. Wie immer hatte Sie eine kleine Überraschung nitgebracht, über die sich die Kinder sehr freuten. Diesmal waren es gut gefüllte kleine Zuckertüten, die die Frauen vom Frauenstammtisch vorbereitet hatten.

Inas Grundbotschaft an die Eltern der Kinder: "Gleiche Bildungschancen für alle Kinder"

24. August 2011

Jenaplanschule zieht um in neues Schulgebäude

Am Montag war es soweit, die Schüler der Jenaplanschule konnten endlich ihr neues Schulgebäude in Besitz nehmen. Dank des Konjunkturpaketes konnte die Schule in Stadtmitte saniert werden, um den Kindern ein besseres Lernen zu ermöglichen.

Energietour von Bundestags- und Landtagsabgeordneten der LINKEN macht im BTZ Rohr Station

Am Donnerstag besuchte die Delegation der Fraktion DIE LINKE an das Berufsbildungszentrum (BTZ) im südthüringischen Rohr bei Meiningen. Begleitet wurde sie diesmal von Landtagsabgeordneter Ina Leukefeld, die seit Jahren engen Kontakt zu dieser Ausbildungsstätte hält. Gemeinsam mit den Abgeordneten des deutschen Bundestages Jens Petermann und Ralph Lenkert wurde eindrucksvoll vor Augen geführt, dass man hier schon frühzeitig bei der Berufsbildung auf das Thema erneuerbare Energien setzt.
Nach der Führung durch den eindrucksvollen Komplex, der die Reste einer mittelalterlichen Klosteranlage einbezogen hat, erfolgte eine lebhafte Diskussion.

12. August 2011

Landtagsabgeordnete der Linken im Gespräch mit dem Thüringer Forstamt

Ina im Gespräch mit Forstamtsleiter Herr Wilhelm und Tiko Kummer

Eine 75 Kilometer lange Radtour führte die Landtagsabgeordneten Katja Wolf und Tilo Kummer über den Rennsteig durch den Thüringer Wald. Endstation ihrer Tour war Oberhof, wo sie sich mit ihrer Kollegin Ina Leukefeld trafen, um mit dem Leiter des Forstamtes Oberhof, Herrn Wilhelm u.a. über<xml></xml> Nachhaltigkeit im Naturpark Thüringer Wald, das Biosphärenreservat Vessertal, Wald und Klimaschutz zu diskutieren. Nach wie vor steht vor allem die Erweiterung des Biosphärenreservates von jetzt 17 000 Hektar auf 32 000 Hektar in der Diskussion, eine Entscheidung darüber soll im kommenden Jahr fallen.

Zur Pressemitteilung

21. Juni 2011

Volksbegehren für sozial gerechte Kommunalabgaben folgerichtig

Blick in den Konferenzraum des "FRIZ"

Zu einer ersten Informationsrunde in Sachen Volksbegehren für sozial gerechte Kommunalabgaben lud die Fraktion DIE LINKE im Suhler Stadtrat ins Gewölberestaurant "FRIZ" interessierte Bürgerinnen und Bürger ein.

Zu Gast waren der Vorsitzende der Bürgerallianz Peter Hammen, der kommunalpolitische Sprecher der Linksfraktion im Thüringer Landtag Frank Kuschel sowie seine beiden Fraktionskolleginnen Ina Leukefeld und Sabine Berninger.

Nachdem der Versuch der Bürgerinitiativen, gemeinsam mit der LINKEN und Bündnis90/Grüne, die Abschaffung der Abwasser- und Straßenausbaubeiträge auf parlamentarischen Weg zu erreichen, an der Blockadehaltung von CDU und SPD im Landtag gescheitert ist, soll nun dieses Ziel über ein Volksbegehren erreicht werden. Die Thüringer Bürgerallianz gegen überhöhte Kommunalabgaben, der Dachverband Thüringer Bürgerinitiativen, wird am 25. Juni dieses Volksbegehren „Für sozial gerechte Kommunalabgaben“ auf den Weg bringen. An diesem Tag beginnt die Sammlungsfrist für die 5.000 Unterstützerunterschriften für den Zulassungsantrag. Die Sammlungsfrist beträgt sechs Wochen und wird somit am 5. August enden. Der 25. Juni wurde als Starttermin bewusst gewählt. Im Thüringer Landtag findet der Tag der offenen Tür statt, und dieses Ereignis bildet den geeigneten Rahmen für den Beginn eines solchen Volksbegehrens.