Geboren wurde ich am 12.12.1954 in Leipzig und lebe seit 1971 in meiner Wahlheimatstadt Suhl.

Bei der Stadtverwaltung Suhl erlernte ich den Beruf einer Finanzkauffrau und war danach bis 1985 im Bereich Jugend und Sport der Stadtverwaltung Suhl tätig. In dieser Zeit qualifizierte ich mich im Fernstudium an der Akademie für Staats- und Rechtswissenschaften zur Diplomstaatswissenschaftlerin, heute anerkannt als Diplomverwaltungsfachwirtin (FH). Danach arbeitete ich von 1986 bis 1989 in der SED - Kreisleitung Suhl.

Wie viele Menschen unseres Landes habe ich in der DDR eine neue Gesellschaft mitgestalten wollen, die  Frieden,  soziale Gerechtigkeit, Arbeit und Sicherheit für alle Bürger gewährleistet. Mit diesem Anspruch habe ich gearbeitet und Verantwortung übernommen. Mit dem Scheitern des Sozialismus habe ich mich kritisch auseinandergesetzt, aber nicht meine Ideale über Bord geworfen.

Der Öffentlichkeit ist seit dem Jahre 2000 bekannt: Ich war 1985/86 inoffiziell für die Kriminalpolizei (K1) zur Abwendung von Gefahren im Kinder- , Jugend- und Sportbereich tätig ! Wie wir heute wissen, stand die K1 unter Führung des MfS. Meine Akte wurde 1986 geschlossen, als ich eine andere Tätigkeit übernahm.

Nach der politischen Wende  war ich hauptamtlich  für die PDS tätig, von 1990 bis 2004 als Wahlkreismitarbeiterin der Landtagsabgeordneten Gabi Zimmer. Seit 1994 bin ich für die PDS im Stadtrat Suhl und war von 2000 bis 2004 Fraktionsvorsitzende.

Ich arbeitete bis 2004 im Sozialhilfeausschuss und im Ausschuss für Wirtschaft und Umwelt mit und bin jetzt im Hauptausschuss und als Vorsitzende des Sozialausschusses der Stadt tätig.

Im Herbst 2000 wurde ich zur Stellvertretenden Landesvorsitzenden der PDS in Thüringen gewählt und bin dort verantwortlich für politische Bildung und Programmatik.

Um mich weiter zu qualifizieren, absolvierte ich von 2001 bis 2003 ein weiterbildendes Studium an der FHS Erfurt zur Sozialbetriebswirtin. Mein inhaltlicher Schwerpunkt war dabei das Konzept nachhaltiger Sozialpolitik am praktischen Beispiel der Entwicklung des Projektes "Soziale Stadt Suhl - Nord".

Im Jahr 2009 kandidierte ich im Wahlkreis 21 /Suhl, Zella-Mehlis, Oberhof) für den Thüringer Landtag und wurde zum 2. Mal nach 2004 direkt gewählt.
Als arbeitsmarktpolitische Sprecherin setze ich mich besonders für den Erhalt und die Schaffung von existenzsichernden Arbeitsplätzen ein. Seit dem Hartz IV in Kraft ist, sorge ich gemeinsam mit der Suhler Selbsthilfegruppe "Herz statt Hartz" dafür, dass das Arbeitslosengeld II nicht zur Armutsfalle für viele Menschen wird. Alternativen sind m. E. die Einführung eines Mindestlohnes und die Etablierung öffentlich geförderter Beschäftigung als versicherungspflichtige Arbeit zur kommunalen Daseinsvorsorge.
Weitere wichtige Themen sind für mich Gleichstellung, Kinder- und Jugendpolitik, Bildung sowie Kommunalpolitik.

Ich bin verheiratet und habe einen erwachsenen Sohn und eine erwachsene Tochter. 

In meiner Freizeit bewege ich mich gern an frischer Luft, lese viel und mag Gedichte. Gerne unternehme ich etwas mit meiner Familie und treffe mich mit Freunden.

 

Erklärung zur angeblichen Parlamentsunwürdigkeit