Ins rote Suhler Rathaus

»Ina - wer sonst!«

Disput: März 2000

Ina Leukefeld - die zierliche Mutige - tritt zu den Oberbürgermeisterwahlen im thüringischen Suhl an

Von Annette Rudolph

Im thüringischen Suhl ist man ja einiges gewöhnt, aber dieser 8. März ... Es regnet in Strömen. Nur schnell drunter weg und rein ins Kaufhaus.
Da bremst eine die Hast. »Darf ich Ihnen diese Karte überreichen, herzliche Glückwünsche zum Internationalen Frauentag - außerdem will ich mich vorstellen, ich bin die PDS-Kandidatin zur Oberbürgermeisterwahl«. Spätestens jetzt wird ihr ins Gesicht gesehen, und es ist wie ein kleines Wunder an solch trüben Tag - keiner kann widerstehen. Ihr strahlendes Lächeln, ihr offener Blick spiegeln sich. Selbst bei einer bekennenden CDU-Wählerin. Dabei hat es die CDU nicht leicht in dieser »roten Stadt, die ein zerschossen Rathaus hat«, wie es in Erinnerung an die Märzkämpfe vor 80 Jahren über der Rathaustür steht. In dieser PDS-Hochburg, wo es an Wahltagen für die Sozialisten gewöhnlich erst ab 30 Prozent der Stimmen richtig spannend wird. Bitte weiterlesen

 
 
 
 

Persönliche Biografie

 

Name:                      Leukefeld 

Vorname:                 Ina

geboren am:            12.12.1954

Geburtsort:              Leipzig

Familienstand:        verheiratet

Kinder:                     2 erwachsene Kinder 

e-Mail:                     ina-leukefeld-wkb@t-online.de 

Telefon/Fax:           (03681)728562 / (03681)304821 

 

Schulbildung/ Studium/ Berufsabschlüsse: 

1961 - 1971 Grund- und Oberschule in Ossa, EOS Windischleuba

1971 – 1973 Lehre als Finanzkauffrau (Steuern) beim Rat der Stadt Suhl 

1980 – 1985 Fernstudium mit Abschluss zur Diplomstaatswissenschaftlerin, anerkannt

2004    als Diplomverwaltungsfachwirtin (FH)

2001 – 2003 weiterbildendes Studium an der FHS Erfurt  zur Sozialbetriebswirtin 

 

Beruflicher Werdegang:

1973 – 1986  Tätigkeit beim Rat der Stadt Suhl, Abt. Jugend und Sport 

1986 – 1989  Tätigkeit in der SED – Kreisleitung Suhl

1990              Mitarbeiterin der PDS in Suhl und Erfurt

1991 – 2004 Wahlkreismitarbeiterin der Landtagsabgeordneten Gabi Zimmer 

seit  2004      Landtagsabgeordnete der Partei DIE LINKE im Thüringer Landtag

 

Politische Biografie:

Seit 1975      Mitglied der SED, dann PDS und jetzt DIE LINKE. 

1985/86       inoffizielle Tätigkeit für die Kriminalpolizei (K1) 

Seit 1994      Stadtratsmitglied in Suhl, u. a. Mitglied im Sozialhilfeausschuss,

                     Ausschuss  für Wirtschaft/ Umwelt,  zurzeit ehrenamtliche Beigeordnete

                     sowie Mitglied im Hauptausschuss  und im Jugendhilfeausschuss 

2000 bis 2004  Fraktionsvorsitzende der Stadtratsfraktion Suhl

seit 2000       stellvertretenden Landesvorsitzenden der PDS/ Die LINKE.  in Thüringen

seit 2004       Mitglied des Thüringer Landtages mit Direktmandat im Wahlkreis 21

                      (Suhl, Zella-Mehlis, Oberhof) und arbeitsmarktpolitische

                      Sprecherin meiner Fraktion, stellv.  Vorsitzende des Ausschusses

                      für Wirtschaft, Technologie und Arbeit sowie Mitglied  im

                      Gleichstellungsausschuss.

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Beweggründe für meine erneute Kandidatur zur Landtagswahl am 30. 8. 2009

Ich bin seit 2004 Mitglied des Thüringer Landtages und habe als arbeitsmarktpolitische Sprecherin meiner Fraktion und Mitglied des Ausschusses für Wirtschaft, Technologie und Arbeit sowie des Gleichstellungsausschusses meinen Blick für die Probleme in Thüringen schärfen können. Von Vorteil war dabei immer die enge Verbundenheit zu meiner Region und zu den Menschen, die hier leben. Manchmal war ich verzweifelt, weil gute Vorschläge einfach abgelehnt wurden, nur weil sie von der Opposition kamen. Aber vieles hat auch genützt und wurde später von der Regierung aufgegriffen. Hier denke ich besonders an die Anträge zu „Arbeit und Bildung“ sowie „Arbeitsplätze durch Klimaschutz und Energieoffensive“. Meine erneute Kandidatur erfolgt aus Verbundenheit und Verantwortungsgefühl für die Menschen und meine Heimat Südthüringen. Ich werde in Veranstaltungen, Gesprächen und zahlreichen Begegnungen mit Ihnen Rechenschaft ablegen über das, was ich in den vergangenen Jahren getan habe und meine künftigen Vorhaben erläutern. 

Mein Ziel ist, für mehr Gerechtigkeit zu streiten, faule Kompromisse abzulehnen und mit Konsequenz eine andere Politik zu verfolgen ! 

Mein politisches ABC besteht aus den Begriffen ARBEIT; BILDUNG; CHANCENGLEICHHEIT als Fundament für DEMOKRATIE; EMANZIPATION, FREIHEIT  UND GERECHTIGKEIT.

Ina Leukefeld, MdL

 

 

30. November 2009

Ein Diskussionsangebot: Meine persönliche Sicht auf Vergangenheit

(Erneuert  zur Kandidatur als OB-Kandidatin für Suhl im Jahr 2006 und im Jahr 2009 ein aktueller Beitrag zur Geschichtsdiskussion )

Liebe Leserin, lieber Leser!

Ich habe mich entschieden, 2006 zu den Oberbürgermeisterwahlen in Suhl als Kandidatin der PDS anzutreten. Das war für mich aus mehreren Gründen keine leichte Entscheidung. Ich habe mir und anderen... Zum Beitrag

20. Mai 2006

Persönliche Erklärung vor dem Thüringer Landtag im Mai 2006

Meine heutige Erklärung ist weder eine Rechtfertigung noch ein rein rhetorisches Eingeständnis von Schuld für meine inoffizielle Tätigkeit für die Kriminalpolizei. Schon lange vor meiner Wahl in den Thüringer Landtag...Zur Erklärung



6. April 2009

Abgeordnete mit Spitzel-Vergangenheit - Linke-Politikerin Ina Leukefeld will das Etikett «parlamentsunwürdig» loswerden --Von ddp-Korrespondent Till Erdtracht

Erfurt/Weimar (ddp). Der Raum 458 des Thüringer Landtags:
Unterlagen türmen sich auf dem Schreibtisch von Ina Leukefeld. Die Politikerin der Linken ist in ihrem Element, analysiert die neuesten Erwerbslosenzahlen, formuliert Forderungen mehr