Verehrte Anwesende, liebe Genossen und Freunde !
Als Kapp und Lüttwitz im März 1920 putschten, verteidigten viele einfache Arbeiter, Kommunisten, Sozialdemokraten und Gewerkschafter mit Leib und Leben die Weimarer Republik – Vor Arbeitern aus Zella-Mehlis, Suhl, Goldlauter, Albrechts,
Schwarza und anderen Orten im Thüringer Wald mussten reaktionäre Reichswehr-Verbände die Waffen strecken.
Liebe Freunde und Genossen,
sehr geehrte Damen und Herren.
Wieder einmal stehen wir am Beginn eines Jahres und viele Erwartungen, Hoffnungen und Träume verbinden sich mit der Zeit, die vor uns liegt. Es ist wie ein aufgeschlagenes Buch, das noch geschrieben werden muss. Große Erwartungen gibt es und einen hohen Anspruch, so wie viele Bürgerinnen und Bürger große Hoffnungen in die Partei DIE LINKE setzen, die wir durch engagierte Arbeit und Kreativität, vor allem aber durch eine glaubwürdige Politik im Interesse der Menschen und gemeinsam mit ihnen immer wieder aufs Neue erfüllen wollen.
Meine Damen und Herren,
liebe Freunde,
Eine französische Journalistin soll einmal gesagt haben: Jedesmal, wenn ich die Deutschen über Europa reden höre, habe ich Lust zu weinen. Was gibt es Traurigeres als eine deutsche Rede über Europa?
Nun, wir reden über Europa, über unsere Träume und Hoffnungen, über Chancen und
Risiken, die wir sehen, und vor allem wollen wir, dass Europa von den Menschen getragen und mitbestimmt wird. Unser JA zu Europa schließt unsere Kritik über
Entwicklungen ein, die wir als den Menschen nicht dienlich ansehen. Darüber will ich
sprechen und,
Artikel im Disput
Der leider viel zu früh verstorbener Soziologe Michael Chrapa schrieb 1998 in einem Artikel für Utopie kreativ: „Die ‚soziale Frage’ verkörpert den wahrscheinlich tiefgreifendsten Widerspruch der nächsten Jahrzehnte, das Prinzip der ‚Nachhaltigkeit’ steht für eine Wende in der politisch – sozialen Logik der Entwicklung.“, 1998, S. 27)
Da wusste er noch nichts von Hartz IV, wohl aber von dem Generalangriff zur Umverteilung von unten nach oben. Damals gab es die Demonstrationen unter der Überschrift: Kohl muss weg !
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11. April anno 2000
1. Suhl braucht Arbeit für alle.
An erster Stelle steht für mich der Einsatz für die Erhaltung der bestehenden und die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Aktive kommunale Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik beinhaltet die attraktive Gestaltung der Stadt als Ganzes, ein investorenfreundliches Klima, mehr städtische Förderung von Handwerk und Gewerbe und günstige kommunale Rahmenbedingungen. Im Rahmen eines Pilotprojektes öffentlich geförderter Beschäftigungssektor, insbesondere für personennahe Dienstleistungen können auch in Suhl neue Arbeitsplätze im Non – Profit - Bereich geschaffen werden. In einem konkreten Falle könnte dies die Umfunktionierung der stillgelegten Kaufhalle Karl-Marx-Straße als Bürgerladen mit Mehrfachnutzung bedeuten.
Im Anhang finden Sie Tipps der LAG Hart IV der LINKEN Thüringen zur
Elterngeldregelung im ALG II. Da dieses ab 1.1. als Einkommen zählt,
sollten Sie jetzt noch die Chance auf anrechnungsfreie Auszahlung nutzen! Anhang
Unter der Überschrift: „Wie wollen wir leben?“ ist im Programmentwurf formuliert: „DIE LINKE will, dass jeder Mensch ein selbstbestimmtes Leben in Würde und sozialer Sicherheit führen kann, sein Recht auf Arbeit, auf Bildung und Kultur wahrnehmen kann und nicht diskriminiert und ausgegrenzt wird.“ Dann werden richtige Ansprüche Guter Arbeit definiert, die bereits heute Gegenstand linker Politik sind. Zum Beitrag
