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Ludwig Bundscherer

18 Okt Ludwig Bundscherer
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14. Oktober 2016 Ilona Burandt

Öffentlich geförderte Beschäftigung funktioniert

„Wir leisen eine sehr wichtige Arbeit hier“, meint der Vorarbeiter, „denn das Projekt unterstützt Land und Kommunen bei der Erhaltung der touristischen Infrastruktur und der Naturpflege rund um den Rennsteig. Wir kümmern uns um Wege, Aussichtspunkte, Schutzhütten und Sitzgruppen, reparieren und halten alles sauber.“ Dass das Rennsteig-Projekt so großartig funktioniert, ist im übrigen auch dem großen Engagement von Thüringenforst zu verdanken. Das Projekt gehört zu dem Konzept «Forsten & Tourismus» der Landesforstanstalt und nicht nur viel Geld wird da hinein investiert, sondern auch mit Fachpersonal unterstützt..

Eine aufgeweckte Arbeiterin, Karin Elle, erzählt Ina Leukefeld, dass es für sie fast aussichtslos ist, mit 62 Jahren noch eine Arbeit zu finden. Sie war vor der Wende Montiererin in Langewiesen und hat seit dem - bis auf eine kurze Zeit bei QUELLE Nürnberg - nur in verschiedenen Maßnahmen arbeiten können, meistens nur für 1€.  Hier hat sie jetzt nach der Thüringer Richtlinie für öffentlich geförderte Beschäftigung und Gemeinwohl orientierte Arbeit einen richtigen  Arbeitsvertrag für 2 Jahre bei 30 Wochenstunden und mit Mindestlohn vergütet. Ihre Arbeit ist freiwillig und sie hofft, so bis zur Rente zu kommen. Übrigens sind insgesamt am Rennsteig von Marksuhl über Oberhof bis Masserberg und Schleiz 56 Beschäftigte in Arbeit.

"Der Praxistest ist gut bestanden," so Ina Leukefeld, die angesichts der widrigen Wetterbedingungen, es ist kalt und regnerisch, den Hut vor den Beschäftigten zieht.