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17. August 2017

Bezahlbares Wohnen in Suhl bleibt Thema

Im Sozialausschuss der Stadt Suhl wird seit einigen Monaten auch über die Höhe der Kosten für Heizung und Unterkunft für Sozialleistungsbezieher, über die Anpassung der entsprechenden  Richtlinie sowie über die Entwicklung des Wohngeldes diskutiert.

„Als Antwort auf meine Anfrage gab es konkrete  und interessante Fakten als Antwort.  Wurden im Jahr 2015 noch 1.109 Wohngeldanträge gestellt, waren es 2016 bereits 1.472 Anträge, Tendenz steigend bei abnehmender Bevölkerung.

746 Anträge wurden 2015 bewilligt, im Jahr 2016 waren es 1.113 Bewilligungen. Dies bedeutet, dass im Jahr 2015 Wohngeld in Höhe von 524.833 Euro ausgezahlt wurde, 2016 belief sich die Summe auf stattliche 901.938 Euro. Die durchschnittliche Höhe des monatliche  Wohngeldes beträgt in Suhl 121 Euro,“ so informiert Ina Leukefeld.

Das bedeutet, dass das Einkommen von immer mehr Menschen auch in Suhl nicht mehr ausreicht, um selbst alle Kosten für eine angemessene Wohnung zu tragen, Dunkelziffer ungewiss. Denn die Bürger haben zwar einen Rechtsanspruch auf Wohngeld, dieses wird allerdings nur auf Antrag gewährt. Keinen Wohngeldanspruch haben Empfänger von sozialen Transferleistungen, wie Hartz IV, Sozialgeld, Grundsicherung im Alter u. a. Hier hat der Gesetzgeber beschlossen, dass die Wohnkosten durch Übernahme der Kosten für Heizung und Unterkunft abgedeckt werden.

Leukefeld sagt: „Deshalb werbe ich dafür, dass Mieter mit geringen Einkünften, die jedoch keine Sozialleistungen beziehen, den Anspruch auf Wohngeld prüfen lassen und vor der bürokratischen Antragstellung nicht zurückschrecken.“

Für die Wohnungsunternehmen unserer Stadt heißt das, alle Anstrengungen zu unternehmen, um weiterhin Wohnraum bedarfsgerecht in allen Mietsegmenten bereitzustellen. „Die LINKE wird jedenfalls an ihrer Forderung nach bezahlbarem Wohnraum festhalten, denn niemand sollte mehr als ein Drittel seines Einkommens für Miete ausgeben müssen. Das unterstütze ich als Vorsitzende des Suhler Sozialausschusses sehr. Wir werden uns in der nächsten Sitzung des Sozialausschusses am 6. September erneut mit dem Thema Wohnen in Suhl beschäftigen und laden dazu auch die Vertreter von GeWo, AWG und Mieterbund  ein, “ so die Sozialpolitikerin.