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19h neues deutschland
@ndaktuell

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Tobias Schulze

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@Tobias_Schulze

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Rico Gebhardt

17 Feb Rico Gebhardt
@ricogebhardt

Antworten Retweeten Favorit Wir haben da mal was aufgeschrieben. Es geht um die systematisch Benachteiligung des Ostens. Ja, es gibt auch benac… twitter.com/i/web/status/9…


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Susanne Hennig

17 Feb Susanne Hennig
@SusanneHennig

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6. März 2017

Besuch Kurzzeitpflege im SRH Klinikum in Suhl

Der Bedarf ist da und wird vor allem auch für die Überleitung von Kranken, deren medizinische Versorgung auf Station abgeschlossen ist genutzt, bis zu Hause oder in einem Pflegeheim die weitere Betreuung gesichert ist. Das entlastet Angehörige außerordentlich, die oftmals nach Sturz, Herzinfarkt oder Schlaganfall eines Familienmitgliedes vor einer völlig neuen Situation stehen. Oft müssen sie recht schnell die Frage beantworten, wie es weiter gehen soll, wenn Vater oder Mutter nicht mehr ohne Hilfe und Pflege – zumindest vorrübergehend -  leben kann. Gleiches gilt auch für pflegende Familienangehörige, die von heute auf morgen selbst medizinische Hilfe in Anspruch nehmen müssen und deshalb nicht für die Pflege zur Verfügung stehen. „In solchen Notsituationen helfen Pflegeberater der Kassen oder Sozialarbeiter der Krankenhäuser. Dennoch ist die Situation oft akut und belastend sowohl den oder die Betroffene und die Familie“, weiß Ina Leukefeld auch aus eigenem Erleben.  

Hintergrund für den Besuch waren Kritiken von Bürgern, die schnell eine Kurzzeitpflege in Anspruch nehmen mussten und diese nicht oder nur schwer  finden konnten.  Das veranlasste die Abgeordnete, die selbst Mitglied im Ausschuss für Arbeit, Soziales und Gesundheit des Thüringer Landtages ist, im zuständigen Ministerium nachzufragen. Dabei wurde deutlich, dass es in der Tat Defizite bei Kurzzeitpflege in Thüringen gibt. So stehen aktuell 4  eigenständigen Kurzzeitpflegeeinrichtungen in Thüringen nur 54 Plätze zur Verfügung. (Weißensee, Nordhausen, Ranis und Suhl) Genutzt werde sie, wenn die Pflege zu Hause wegen Erkrankung oder  Urlaub der Pflegepersonen nicht erbracht werden kann. Dann besteht für den Pflegebedürftigen ein Anspruch auf vollstationäre Pflege, max. 8 Wochen pro Kalenderjahr. Die Pflegekasse übernimmt dafür die notwendigen Aufwendungen bis zu 1.612 Euro im Jahr.  Da aber diese Verhinderungspflege kaum planbar ist und es immer Zeiten eines hohen Bedarfs, z.B. in den Urlaubsmonaten gibt, rechnet sich eine solche Einrichtung nur im Zusammenspiel mit anderen Pflegeplätzen. Deshalb wird in 342 vollstationären Pflegeeinrichtungen in Thüringen punktuell auch Kurzzeitpflege angeboten, wenn Betten nicht belegt sind. Aber das ist auch kaum planbar, so dass die Suche nach freien Kapazitäten oft schwierig ist. Aus diesem Grund findet die Landtagsabgeordnete in dem Modell, welches in ihrem Wahlkreis in Suhl praktiziert wird, sehr lebensnah, patientenorientiert und unbürokratisch. Diese Form sollte auch in anderen Kliniken umgesetzt werden.