Tweets


Linksfraktion Thl

20 Jul Linksfraktion Thl
@Linke_Thl

Antworten Retweeten Favorit Es gibt keine deutsche und erst recht keine Thüringer Wolfspopulation! die-linke-thl.de/nc/fraktion/ak…


Linksfraktion Thl

20 Jul Linksfraktion Thl
@Linke_Thl

Antworten Retweeten Favorit .@iia_i Für eine armutsfeste #Grundsicherung - Ein Grundeinkommen, das sich an der Armutsrisikogrenze orientiert,… twitter.com/i/web/status/1…


Linksfraktion Thl

19 Jul Linksfraktion Thl
@Linke_Thl

Antworten Retweeten Favorit .@linkeanja: Kommunale Mitbestimmung noch mehr nutzen! #R2G hat in Thüringen die bundesweit besten Regelungen zur d… twitter.com/i/web/status/1…


RAin_Krawallschachtel

19 Jul RAin_Krawallschachtel
@RPietrzyk

Antworten Retweeten Favorit Ironietweet des Tages: der VS beobachtet wieder Ralf Wohlleben - Never change a winning team #nsu


Retweeted by Linksfraktion Thl

 
26. Juni 2018

Vorschlag zur Mindestlohnerhöhung fällt zu schwach aus

Heute hat die zuständige Kommission aus Vertretern von Arbeitgebern, Gewerkschaften und Wissenschaft ihre Empfehlung zur Erhöhung des Mindestlohns, der vor drei Jahren gesetzlich und flächendeckend eingeführt wurde, vorgelegt. „Mit 9.35 Euro liegt diese zwar über der statistischen Berechnung von 9.19 Euro, aber deutlich unter unseren Erwartungen. Existenzsicherung und Verhinderung von Altersarmut sieht anders aus. Da braucht man einen Mindestlohn nicht unter 12 Euro“, erklärt Ina Leukefeld, Arbeitsmarktpolitikerin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag.

Das Gremium hat sich bei der Entscheidung an der Entwicklung der Tariflöhne orientiert. Allerdings sind in Thüringen weniger als 25 Prozent der Unternehmen und nicht mal jeder zweite Beschäftigte tarifgebunden. Der Bruttojahresverdienst in Thüringen liegt bei knapp 28.000 Euro, im Vergleich dazu in Hessen bei 36.900 Euro.

„Zwar hat Thüringen seinen Ruf als Niedriglohnland zum Glück überwunden, aber bei Löhnen haben wir noch immer Nachholbedarf“, so die Abgeordnete weiter. Hier seien die Löhne und Gehälter in den letzten acht Jahren um durchschnittlich 23,4 Prozent gestiegen, im bundesdeutschen Schnitt um 17,2 Prozent (lt. Arbeitskreis VGR dL). Allerdings zeige die aktuelle Meldung, dass bundesweit 3,7 Millionen Beschäftigte weniger als 2.000 Euro brutto im Monat verdienen deutlich die noch immer vorhandene tiefe Spaltung auf den Arbeitsmarkt. „Während davon im Westen 14,7 Prozent betroffen sind, sind es im Osten 31,2 Prozent, in Thüringen sogar 34,1 Prozent. Das liegt vor allen an der Teilzeitfalle, der geringfügigen Beschäftigung und geringen Entlohnung im Dienstleistungsbereich und in der Sozialwirtschaft“, sagt Frau Leukefeld und schließt: „Insgesamt hat sich die  Einführung des gesetzlichen Mindestlohns positiv auf die Lohnentwicklung ausgewirkt und Minijobs wurden zugunsten von versicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen abgebaut. Das ist der richtige Weg. Jedoch müssen wir dringend weiter für eine systematische Erhöhung des Mindestlohns eintreten.“