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24. Oktober 2017

Chancen und Risiken der Digitalisierung auf dem Arbeitsmarkt

„Perspektivisch wird es auf dem Arbeitsmarkt durch Digitalisierung, weitere Automatisierung und Roboterisierung tiefgreifende Veränderungen geben. Darauf müssen wir uns rechtzeitig einstellen und Politik muss dafür den Rahmen setzen“, erklärt Ina Leukefeld, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, mit Blick auf die heute in Erfurt stattgefundene Fachkonferenz „Arbeitsmarkt 4.0“.

Die Abgeordnete sieht „mehr Chancen als Risiken, wenn es gelingt, durch strategische Arbeitszeitverkürzung, durch gute Bildung von Anfang an, faire Entlohnung und eine Stärkung der öffentlichen Daseinsvorsorge darauf hinzuwirken, dass Teilhabe für alle Menschen ermöglicht und gesichert wird“. Zugleich betrachtet es Ina Leukefeld als Arbeits- und Sozialpolitikerin „mit Sorge, dass sich die Schere zwischen hochqualifizierten und flexibel einsetzbaren Kernbelegschaften und denen, die außerhalb davon stehen, vergrößert“.

Wenn hier nicht gegengesteuert werde, könne es zu einer starken Polarisierung in der Arbeitswelt kommen, bei der nicht nur Tätigkeiten, die geringe Qualifikation erforderten, bedroht seien. „Es besteht schon heute die Gefahr, dass sich ein digitales Prekariat herausbildet“, sagt die LINKE-Politikerin und verweist auf Scheinselbstständige, Click- und Crowdworker.

„Unter diesen Bedingungen die Teilhabe aller Menschen an der Erarbeitung und Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums zu sichern und Armut zu verhindern, ist eine wesentliche Grundfrage aktueller Politik. Investitionen in Bildung, Aus- und Weiterbildung sind sehr wichtig, aber auch die Finanzierung von notwendiger gemeinwohlorientierter Arbeit in den Städten und Dörfern. Diese ist für ein solidarisches Zusammenleben von außerordentlicher Bedeutung ist. Dafür gilt es rechtzeitig die Weichen zu stellen“, so Ina Leukefeld abschließend.